Forschungsprojekte

Forschungsprojekte

 

Aktuelle Entwicklungen, Veränderungen, neue Herausforderungen in der Hospiz- und Palliativarbeit ... immer wieder machen sich Forschungseinrichtungen mit Projekten auf den Weg. Wir machenan dieser Stelle zukünftig auf einzelne Projekte aufmerksam, die mit ihrem Anliegen an uns herangetreten sind oder uns um Unterstützung gebeten haben. Sie finden hier einen Verweis auf weitere Informationen und manchmal auch einen Link. Bitte informieren Sie sich bei Interesse dort und nehmen Sie bei Fragen auch direkt Kontakt mit den verantwortlichen Forschungsmitarbeitern auf.

 

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Klinik für Palliativmedizin, Göttingen
Prof. Dr. med. Friedemann Nauck / Lena Deiseroth:

Ehrenamtliche Begleitung von nicht-onkologischen Patienten

Obwohl bisher Menschen mit Krebserkrankungen den Großteil der palliativ versorgten Personen darstellen, können auch PatientInnen mit nicht-onkologischen Erkrankungen wie beispielsweise COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Demenz und Parkinson, die Unterstützung eines Palliativdienstes gebrauchen und von ihr profitieren. Somit rückt diese Patientengruppe zunehmend in den Fokus der Palliativversorgung und damit auch der ehrenamtlichen Begleitung. Dies bedeutet, dass auch die ehrenamtliche Begleitung stärker mit den Besonderheiten, die sich durch diese Erkrankungen ergeben, und den damit verbunden Bedürfnissen der PatientInnen in Berührung kommt.

Hierzu führt Lena Deiseroth von der Klinik für Palliativmedizin eine Umfrage unter EhrenamtskoordinatorInnen von ambulanten Hospizdiensten durch, um Aufschluss über Anforderungen zu erhalten, die vor und während Begleitungen von Menschen mit nicht-onkologischen Erkrankungen entstehen können. Der Fragebogen wurde zusammen mit Ehrenamtskoordinatorinnen erstellt, mit denen auch schon ein Testlauf durchgeführt wurde. Er enthält 15 Fragen. Die Teilnahme erfolgt freiwillig und anonym. Der Befragungszeitraum endet am Sonntag, den 13. Mai 2018.
Ihre Teilnahme ist online hier möglich.
Rückfragen bitte an lena.deiseroth@stud.uni-goettingen

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Kliniken für Palliativmedizin Aachen / Bonn / Köln
Univ.-Prof. Dr. med Roman Rolke / Univ.-Prof. Dr. med. Lukas Radbruch / Univ.-Prof. Dr. med. Raymond Voltz:

Forschungsprojekt APVEL – Befragung von Palliativpatienten

Mit dem Forschungsprojekt APVEL möchten die Lehrstühle für Palliativmedizin der Unikliniken Aachen (Konsortialführung), Bonn und Köln die ambulante Palliativversorgung in der Region Nordrhein (Aachen, Köln und Bonn) eingehend untersuchen. Im Rahmen der Studie sollen Interviews mit Patienten dabei helfen, die Wirksamkeit der ambulanten Palliativversorgung zu analysieren. Hierzu werden die Betroffenen zu deren Erlebnissen und Sichtweisen in der Versorgung befragt.

Ablauf der Befragung
Im Zeitraum von Dezember 2017 bis Februar 2019 sollen dazu in den drei o.g. Regionen insgesamt 256 Patienten, die eine ambulante Palliativversorgung erhalten, befragt werden. Dabei werden jeweils 64 Patienten aus den Bereichen allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV) und spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) jeweils in Stadt und Land eingeschlossen. Um das Projekt erfolgreich realisieren zu können, ist das Forschungsteam auf die Mithilfe der Versorgenden bei der Gewinnung von Interviewteilnehmern angewiesen, indem sie die Studie gegenüber ihren Patienten erwähnen und bei Interesse Kontakt mit den Mitarbeitern des jeweils zuständigen Palliativzentrums aufnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Patienten volljährig sind und durch einen ambulanten Palliativdienst versorgt werden.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage des Projektes: www.apvel.de

Ansprechpartner
Region Aachen:
Norbert Krumm, MSc (Res); Tel.: 0241 80 85719; Mail: nkrumm@ukaachen.de

Region Köln:
Dr. Kim Dillen; Tel.: 0221 478-85910; Mail: kim.dillen@uk-koeln.de
Dr. Holger Schmidt; Tel: 0221 478-85911; Mail: holger.schmidt@uk-koeln.de
Region Bonn:
Michaela Hesse, MSc Palliative Care; Tel.: 0228 287-15529;
Mail: michaela.hesse@ukbonn.de

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