Aktuelles

Aktuelle Informationen des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V.

 

Pflegemodell für stationäre Hospize
Die Hospizpflege sieht sich zunehmend der Herausforderung gegenüber, ihr Selbstverständnis sowie ihre Individualität in ein theoriegeleitetes Handeln zu überführen, das in einem geeigneten Pflegemodell seinen Ausdruck finden kann. Dieser Aufgabe hat sich Miriam Püschel im Rahmen ihrer Bachelorarbeit angenommen und mit ihrem Pflegemodell für stationäre Hospize einen theoretischen Bezugsrahmen für die palliative Pflege und Betreuung sterbender Menschen in einem stationären Hospiz vorgestellt. Das Pflegemodell ist auf der Basis einer bundesweit angelegten Interviewreihe mit etwa 190 stationären Hospizen entstanden. Bei Interesse ist das Buch mit der ISBN 9783734773624 für 9,90 € im Buchhandel zu erwerben.

 

"Was für ein Vertrauen" - Der HPV NRW auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund
Der HPV NRW war mit einem Stand auf dem Evangelischen Kirchentag vertreten. Mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern konnten wir intensive und gute Gespräche über die Hospizarbeit führen. Am Freitag freuten wir uns sehr über den Besuch von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.


Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Stand des HPV NRW


Pastorin Karin Scheer (Vorstand HPV NRW), Dr. Franziska Giffey, Angela Hörschelmann (DHPV) auf dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund

Auf großes Interesse stieß auch das Kultur-Projekt "... wenn ich meinen Löffel abgebe", initiiert von der Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen zum 25-jährigen Jubiläum des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V. So nutzte auch Prof. Dr. Traugott Roser (Universität Münster), die Gelegenheit, einen wichtigen Wert seines Lebens als Löffelbotschaft zu gestalten.


Christian Fleck (Vorstand Bundesverband Trauerbegleitung), Karin Scheer (Vorstand HPV NRW) und Prof. Dr. Traugott Roser am Stand des "Löffelprojektes"


Junge Menschen beim Gestalten ihrer "Löffelbotschaft"

Wir nehmen das gute Gefühl mit, viele Menschen erreicht zu haben, ein wenig den Hospizgedanken geteilt zu haben und bei manchen das Interesse an hospizlicher Mitarbeit geweckt zu haben.

 

Quarks (mit Ranga Yogeshwar) zum Thema: "Letzte Hilfe, was wir übers Sterben wissen"
Sie finden die Sendung in der WDR-Mediathek:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-letzte-hilfe-was-wir-uebers-sterben-wissen-100.html
Die Sendung beginnt mit dem Ausschnitt eines Films von Eckart von Hirschhausen, der am 16. September 2019 in der ARD gezeigt wird. Dieser Film wurde teilweise im Hospiz St. Hildegard in Bochum gedreht. Einen weiteren Sendetermin wird es in der Reihe "Menschen Hautnah" geben, dieser Sendetermin steht allerdings noch nicht fest.

 

Positionspapier zur Zukunft der SAPV erschienen
Karl-Heinz Wagner, Vorstandsmitglied des HPV NRW, hat in der Arbeitsgruppe "Ambulante Palliativversorgung" ein Positionspapier mit erarbeitet, das jetzt veröffentlicht wurde. Die Mitglieder der AG sprechen sich mit Nachdruck für den Erhalt der bewährten Strukturen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Rheinland aus. Mit ihrem Positionspapier wollen sie zu Beginn der Verhandlungen auf Bundesebene - eine Rahmenvereinbarung SAPV soll im Herbst verabschiedet werden - Empfehlungen, aber auch Forderungen aussprechen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben.

 

Mitgliederversammlung beschließt Sitzverlegung des Vereins nach Bochum
Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 11. April 2019 beschlossen die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einstimmig, den Sitz des HPV NRW von Ahlen nach Bochum zu verlegen. Mit dieser Satzungsänderung wurde auch die formale Umsetzung des Standortwechsels eingeleitet. Lesen Sie hier die Presseinformation.

 

Junge Ehrenamtliche aus NRW ausgezeichnet
Bei der Ehrung am 5. April 2019 in Berlin durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey kamen 22 - und damit knapp ein Viertel der 95 Ausgezeichneten - aus NRW. Weitere fünf junge Menschen erhalten eine Urkunde, auch wenn sie persönlich nicht in Berlin anwesend sein konnten.
Ulrike Herwald war es ein großes Anliegen an der Festveranstaltung teilzunehmen, um den engagierten jungen Erwachsenen persönlich zu gratulieren. „Ihr Engagement zeigt, dass es Nachwuchs in der Hospiz- und Palliativbewegung gibt. Junge Menschen werden gebraucht – die Hospiz- und Palliativarbeit ist ohne ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar", so die 1. Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V.

(c) Trutschel / photothek / BMFSFJ

In NRW gibt es rund 300 ambulante Erwachsenen-, Kinder- und Jugend-Hospizdienste mit mehr als 10.000 Ehrenamtlichen. Weitere Informationen zu der Auszeichnung des jungen Ehrenamtes finden Sie hier.

 

Die Geschäftsstelle ist umgezogen!

Zum 1. März hat das Büro des HPV NRW neue Räumlichkeiten in Bochum bezogen. Seit 16 Jahren befand sich die Geschäftsstelle in Ahlen. Im vergangenen Jahr beschloss der Vorstand, einen zentraleren Standort in NRW zu suchen. Wir freuen uns über die Nähe zum St. Hildegard Hospiz und die Ambulante Hospizarbeit Bochum auf dem Campus an der Ostermannstraße 32 in 44789 Bochum. Unsere neue Telefonnummer lautet: 0234 97355-147. Per Fax erreichen Sie uns unter 0234 97355-148. Die bekannte E-Mail Adresse info[at]hospiz-nrw.de bleibt bestehen. 

 

Bundesverdienstorden für Hans Overkämping

Am 10. September 2018 erhielt unser langjähriger , Pfarrer i.R. Hans Overkämping, den Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande für sein großes - nicht nur hospizliches - in Datteln und im Kreis Recklinghausen.

Weit über Datteln hinaus hatte und hat Hans Overkämping großen Anteil an der Entwicklung der Hospiz- und Palliativbewegung auf Landes- und Bundesebene. Und auch der Hospiz- und PalliativVerband Nordrhein-Westfalen e.V. wurde wesentlich durch seinen Einsatz, seine Gedanken, sein Handeln gestaltet und geprägt.

Der HPV NRW gratuliert Hans Overkämping von Herzen zu dieser Auszeichnung – wir freuen uns sehr, dass ihm diese Ehre der Verleihung des Verdienstordens zuteil wurde.


SAPV - Entwurf für eine gesetzliche Regelung vorgelegt

Der Gesetzgeber hat einen Referentenentwurf vorgelegt. Demnach würde in Landesrahmenverträgen geregelt, unter welchen Voraussetzungen SAPV-Leistungserbringer einen Anspruch auf Teilnahme an der SAPV-Versorgung haben.
Der DHPV hat am 17.08.2018 eine Stellungnahme zum Gesetzentwurf eingereicht und seine Auffassung – gemeinsam mit der BAG SAPV und der DGP – sowohl in einem Gespräch im Bundesgesundheitsministerium als auch in der Verbändeanhörung am 22.08.2018 bekräftigt. Bereits Mitte September soll – so das Bundesministerium für Gesundheit– ein entsprechender Kabinettsbeschluss vorliegen. Die Stellungnahme des DHPV zum Terminservice- und Versorgungsgesetz finden Sie hier.

 

DHPV-Broschüre zur Datenschutz-Grundverordnung erschienen

Die EU-Datenschutz-Grundverordnung muss ab 25. Mai 2018 umgesetzt werden. Der DHPV hat speziell für Einrichtungen der Hospiz- und Palliativarbeit eine Broschüre erarbeitet, die Sie hier downloaden können. Die Anlagen aus dieser Broschüre stehen unseren Mitgliedern als Word-Dokumente zur Verfügung. Sie können diese gern per Mail in der Geschäftsstelle anfordern.

 


Mitgliederversammlung wählt Karl Wagner in den Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung am 19. April 2018 im Bruder-Jordan-Haus, Dortmund wurde Karl Wagner in den Vorstand gewählt. Herr Wagner ist Facharzt für Allgemeinmedizin und seit 1987 als Hausarzt mit palliativmedizinischem Schwerpunkt in Essen Borbeck tätig. Herr Wagner arbeitet seit 20 Jahren im Netzwerk Palliativmedizin Essen mit und leitet gemeinsam mit einem Kollegen die Arbeitsgruppe heimbetreuender Palliativärzte. Der Vorstand des HPV NRW freut sich auf die zukünftige gemeinsame Vorstandsarbeit.

Die bisherige Beisitzerin, Judith Kohlstruck, wurde in ihrem Amt bestätigt. Dr. Wolf Diemer kandidierte nicht mehr als Beisitzer. Der HPV NRW dankt ihm für seine Vorstandstätigkeit.

 

Situation der Kinderhospize in NRW
Gemeinsames Positionspapier von Alpha, dem Deutschen Kinderhospizverein e.V., verschiedenen stationären Kinderhospizen in NRW und dem Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V.

Kinder- und Jugendhospizarbeit ist ein Bereich, der ein hohes Maß an Verantwortung und Sensibilität erfordert – sowohl gegenüber den betroffenen Familien als auch gegenüber der Gesellschaft, den Unterstützern und den Förderern. Wir befürworten alle Initiativen, die eine Unterstützung und Entlastung der Familien mit sich bringen; diese sind jedoch dem tatsächlichen Bedarf anzupassen.
Von den 16 Kinder- und Jugendhospizen in Deutschland befinden sich fünf in NRW. Die Antwort auf die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie ihrer Familien liegt in NRW nicht in der Errichtung weiterer stationärer Kinder- und Jugendhospize. Diese bilden nur einen Teil des komplexen Versorgungsangebotes ab. Erforderlich sind weitere bzw. zusätzliche Strukturen im regionalen Umfeld der Familie, wie z.B. Tagesangebote in Ferienzeiten, Kurzzeitpflegeplätze, gesicherte häusliche Kinderkrankenpflege oder geeignete alternative Wohnformen für junge Erwachsene, und deren optimale Vernetzung.