Aktuelles

Aktuelle Informationen des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V.

 

Befragung zur ambulanten Hospizarbeit angelaufen
Im Rahmen der Vorbereitung der anstehenden Verhandlungen zur Rahmenvereinbarung nach § 39a Abs. 2 SGB V führt der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. eine bundesweite Befragung unter allen ambulanten Hospizdiensten - gefördert und nicht-gefördert - durch. Wir haben bereits alle unsere Mitglieder über die Befragung, die bis zum 17. Dezember 2019 läuft, informiert. Wichtig ist, dass sich möglichst viele ambulante Hospizdienste beteiligen - denn nur eine große Grundgesamtheit liefert aussagekräftige Daten.
Daher unsere Bitte: Beteiligen Sie sich an der Umfrage! Den Link können Sie direkt bei uns in der Geschäftsstelle anfordern: info[at]hospiz-nrw.de

 

Freitags-Frühstück mit Felix Groß von Radio Bochum
Gemeinsam mit dem Hospiz St. Hildegard hatten wir ihn eingeladen: Felix Groß von Radio Bochum.

Und er kam mit allem, was es für ein gutes Frühstück braucht.

Und dann haben wir Fragen beantwortet, Geschichten erzählt, Fakten erläutert - kurz: Hospizarbeit erklärt. Wir hatten viel Spaß und sind gut gestärkt in den Tag gestartet. Wer möchte, kann hier ein klein wenig in unser Gute-Laune-Frühstück reinhören.

 

Zwei Tage im Hospiz ....
... hat Eckart von Hirschhausen für seine Reportage Hirschhausens Check-Up Hospiz  verbracht. Seine Reportage können Sie sich in der Mediathek von ARD jederzeit ansehen. Vor Ausstrahlung der Sendung am Montag, 16.9.2019 suchte die Lokalzeit Ruhr das Gespräch mit dem Hospiz- und PalliativVerband NRW e.V. Unser Vorstandsmitglied Judith Kohlstruck hatte als Studiogast die Gelegenheit, Fragen zur hospizlichen Begleitung zu beantworten.

 

… lautet das Thema des diesjährigen Welthospiztag, der seit 2005 immer am 2. Samstag im Oktober – in diesem Jahr also am 12.10. – begangen wird. Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. nimmt mit diesem Thema Bezug auf eine von ihm geförderte Studie zum Thema „Ehrenamtlichkeit und bürgerschaftliches Engagement in der Hospizarbeit – Merkmale, Entwicklungen und Zukunftsperspektiven“. Die Ergebnisse der Studie belegen erneut, dass sich die Vielfalt des Lebens und damit auch die höchst unterschiedlichen Anforderungen an hospizlich-palliative Begleitung bisher kaum in der Gruppe der Ehrenamtlichen wiederfinden.

In NRW waren es im vergangenen Jahr 10.800 Ehrenamtliche, die ambulant und mit Förderung durch die Krankenkassen etwa 13.600 Menschen in ihren letzten Monaten, Wochen, Tagen begleitet haben. Darüber hinaus sind es sicher noch mehrere 1.000 Ehrenamtliche, die in stationären Hospizen, in nicht-geförderten ambulanten Einrichtungen oder in anderen Aufgabenbereichen wertvolle Arbeit geleistet haben. Überschlägig gerechnet kommt man da schnell auf eine Million Stunden jährlich im Dienste der Hospizbewegung allein in NRW – welch enorme Einsatzbereitschaft!

Dennoch werden weiterhin von den Einrichtungen Ehrenamtliche für die Mitarbeit gesucht. Die Ehrenamtlichen werden vor Beginn ihrer Tätigkeit durch aufeinander aufbauende Seminare auf den Einsatz als Hospizbegleiter vorbereitet. Dabei wird auch versucht, Schwerpunkte zu setzen. So führt die Ambulante Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen passend zum Thema „Buntes Ehrenamt Hospiz“ bereits zum zweiten Mal einen kultursensiblen Befähigungskurs durch.

Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit haben, nehmen Sie Kontakt mit einem ambulanten Hospizdienst an Ihrem Wohnort auf. Hier können Sie sich informieren, wo in Ihrer Nähe eine Hospizeinrichtung zu finden ist. Die Hospizbewegung freut sich über Menschen jeden Alters, verschiedener Kulturen und aller Geschlechter – mit Interesse an den Themen Sterben, Tod und Trauer und der Fähigkeit zur Selbstreflexion und Wahrnehmung eigener Grenzen.

 

Pflegemodell für stationäre Hospize
Die Hospizpflege sieht sich zunehmend der Herausforderung gegenüber, ihr Selbstverständnis sowie ihre Individualität in ein theoriegeleitetes Handeln zu überführen, das in einem geeigneten Pflegemodell seinen Ausdruck finden kann. Dieser Aufgabe hat sich Miriam Püschel im Rahmen ihrer Bachelorarbeit angenommen und mit ihrem Pflegemodell für stationäre Hospize einen theoretischen Bezugsrahmen für die palliative Pflege und Betreuung sterbender Menschen in einem stationären Hospiz vorgestellt. Das Pflegemodell ist auf der Basis einer bundesweit angelegten Interviewreihe mit etwa 190 stationären Hospizen entstanden. Bei Interesse ist das Buch mit der ISBN 9783734773624 für 9,90 € im Buchhandel zu erwerben.

 

"Was für ein Vertrauen" - Der HPV NRW auf dem 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund
Der HPV NRW war mit einem Stand auf dem Evangelischen Kirchentag vertreten. Mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern konnten wir intensive und gute Gespräche über die Hospizarbeit führen. Am Freitag freuten wir uns sehr über den Besuch von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.


Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey am Stand des HPV NRW


Pastorin Karin Scheer (Vorstand HPV NRW), Dr. Franziska Giffey, Angela Hörschelmann (DHPV) auf dem Evangelischen Kirchentag 2019 in Dortmund

Auf großes Interesse stieß auch das Kultur-Projekt "... wenn ich meinen Löffel abgebe", initiiert von der Hospizarbeit am Universitätsklinikum Essen zum 25-jährigen Jubiläum des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V. So nutzte auch Prof. Dr. Traugott Roser (Universität Münster), die Gelegenheit, einen wichtigen Wert seines Lebens als Löffelbotschaft zu gestalten.


Christian Fleck (Vorstand Bundesverband Trauerbegleitung), Karin Scheer (Vorstand HPV NRW) und Prof. Dr. Traugott Roser am Stand des "Löffelprojektes"


Junge Menschen beim Gestalten ihrer "Löffelbotschaft"

Wir nehmen das gute Gefühl mit, viele Menschen erreicht zu haben, ein wenig den Hospizgedanken geteilt zu haben und bei manchen das Interesse an hospizlicher Mitarbeit geweckt zu haben.

 

Quarks (mit Ranga Yogeshwar) zum Thema: "Letzte Hilfe, was wir übers Sterben wissen"
Sie finden die Sendung in der WDR-Mediathek:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-letzte-hilfe-was-wir-uebers-sterben-wissen-100.html
Die Sendung beginnt mit dem Ausschnitt eines Films von Eckart von Hirschhausen, der am 16. September 2019 in der ARD gezeigt wird. Dieser Film wurde teilweise im Hospiz St. Hildegard in Bochum gedreht. Einen weiteren Sendetermin wird es in der Reihe "Menschen Hautnah" geben, dieser Sendetermin steht allerdings noch nicht fest.

 

Positionspapier zur Zukunft der SAPV erschienen
Karl-Heinz Wagner, Vorstandsmitglied des HPV NRW, hat in der Arbeitsgruppe "Ambulante Palliativversorgung" ein Positionspapier mit erarbeitet, das jetzt veröffentlicht wurde. Die Mitglieder der AG sprechen sich mit Nachdruck für den Erhalt der bewährten Strukturen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Rheinland aus. Mit ihrem Positionspapier wollen sie zu Beginn der Verhandlungen auf Bundesebene - eine Rahmenvereinbarung SAPV soll im Herbst verabschiedet werden - Empfehlungen, aber auch Forderungen aussprechen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat hierzu eine Pressemitteilung herausgegeben.

 

Mitgliederversammlung beschließt Sitzverlegung des Vereins nach Bochum
Auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 11. April 2019 beschlossen die anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einstimmig, den Sitz des HPV NRW von Ahlen nach Bochum zu verlegen. Mit dieser Satzungsänderung wurde auch die formale Umsetzung des Standortwechsels eingeleitet. Lesen Sie hier die Presseinformation.

 

Junge Ehrenamtliche aus NRW ausgezeichnet
Bei der Ehrung am 5. April 2019 in Berlin durch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey kamen 22 - und damit knapp ein Viertel der 95 Ausgezeichneten - aus NRW. Weitere fünf junge Menschen erhalten eine Urkunde, auch wenn sie persönlich nicht in Berlin anwesend sein konnten.
Ulrike Herwald war es ein großes Anliegen an der Festveranstaltung teilzunehmen, um den engagierten jungen Erwachsenen persönlich zu gratulieren. „Ihr Engagement zeigt, dass es Nachwuchs in der Hospiz- und Palliativbewegung gibt. Junge Menschen werden gebraucht – die Hospiz- und Palliativarbeit ist ohne ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar", so die 1. Vorsitzende des Hospiz- und PalliativVerbandes NRW e.V.

(c) Trutschel / photothek / BMFSFJ

In NRW gibt es rund 300 ambulante Erwachsenen-, Kinder- und Jugend-Hospizdienste mit mehr als 10.000 Ehrenamtlichen. Weitere Informationen zu der Auszeichnung des jungen Ehrenamtes finden Sie hier.

 

Die Geschäftsstelle ist umgezogen!

Zum 1. März hat das Büro des HPV NRW neue Räumlichkeiten in Bochum bezogen. Seit 16 Jahren befand sich die Geschäftsstelle in Ahlen. Im vergangenen Jahr beschloss der Vorstand, einen zentraleren Standort in NRW zu suchen. Wir freuen uns über die Nähe zum St. Hildegard Hospiz und die Ambulante Hospizarbeit Bochum auf dem Campus an der Ostermannstraße 32 in 44789 Bochum. Unsere neue Telefonnummer lautet: 0234 97355-147. Per Fax erreichen Sie uns unter 0234 97355-148. Die bekannte E-Mail Adresse info[at]hospiz-nrw.de bleibt bestehen.